BGH Versäumnisurteil vom 13.10.2010, Aktenzeichen VIII ZR 46/10, WuM 2010

Zu den an die Betriebskostenabrechnung der Mietwohnung zu stellenden Mindestanforderungen gehört die Vornahme eines Vorwegabzugs für die gewerbliche Nutzung im Gebäude selbst dann nicht, wenn durch die gewerbliche Nutzung ein erheblicher Mehrverbrauch verursacht wird und deshalb ein solcher Vorwegabzug geboten ist. Formelle Fehler der Abrechnung zu einzelnen Kostenpositionen berühren die Abrechnung im übrigen nicht, wenn die jeweiligen Einzelpositionen (hier: Grundsteuer) unschwer heraus gerechnet werden können.