OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.07.2011, Aktenzeichen I-24 U 153/10 in WM 2012, Seite 203

Umlagefähige Kosten des Hauswartes müssen gegen nicht umlagefähige Kosten für dessen Tätigkeit bei der Verwaltung, Instandhaltung und Instandsetzung des Grundstücks abgegrenzt und nachvollziehbar aufgeschlüsselt werden; dabei trifft den Vermieter die Darlegungs- und Beweislast. Die Vereinbarung der Umlage der “Kosten für das Management“ ist intransparent sowie nach Grund und Höhe unbestimmt und benachteiligt den gewerblichen Mieter unangemessen. Die Anwendung der Klausel zu den “Kosten für das Management“ kann nicht auf einen wirksamen Anteil (Verwaltungskosten) reduziert werden.