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AG Augsburg, Urteil vom 27.10.2015, Aktenzeichen 73 C 936/13 in WM 2015, Seite 736

Wird infolge erhöhter Rohrwärmeabgabe nur ein geringer Anteil der insgesamt abgegebenen Wärme durch Heizkostenverteiler erfasst, besteht eine Pflicht des Vermieters zur Anwendung des Korrekturverfahrens nach § 7 Abs. 1 Satz 3 HKVO i.V.m. der Richtlinie VDI 2077. Eine Leitung kann auch im Sinne von § 7 Abs. 1 Satz 2, 3 HKVO ungedämmt sein, wenn sie nicht offen im Raum, sondern im Mauerwerk verläuft. Insoweit kommt es nur darauf an, dass 

die erfasste Verbrauchswärme unter dem nach der VDI 2077 maßgeblichen Wert liegt, weil ein großer Teil der Wärme bereits durch die Leitungen abgegeben wird. 

 

Relevante Paragraphen:
§§ 556 BGB, § 7 Abs. 1 Satz 3 HKVO, VDI 2077

6 – Kostenverteilung in Sonderfällen

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