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Urteil AG Bayreuth, Urteil vom 19.08.2014, Aktenzeichen 102 C 1359/13 in WM 2014, Seite 727

In Gebäuden mit einer erhöhten Rohrwärmeabgabe ist § 7 Abs. 1 Satz 3 HKVO trotz seiner Ausgestaltung als Ermessensvorschrift zwingend anzuwenden, wenn der Anteil des erfassten Wärmeverbrauchs deutlich unter dem kritischen Grenzwert von 34 % liegt (hier: 25,9 %). Bei Anwendung der VDI Richtlinie 2077 zur Ermittlung der erfassten Rohrwärme kann es keinen Unterschied machen, ob die Rohre nach dem Wortlaut des § 9 Abs. 1 Satz 3 HKVO ohne jegliche Umhüllung verlaufen oder ob sie ungedämmt im Estrich oder in den Wänden und damit nur von Mauerwerk umhüllt verlegt wurden. Auch diese Rohre sind ungedämmt.

 

Relevante Paragraphen:
§§ 556 ff. BGB
§ 7 Abs. 1 Satz 3 HKVO

6 – Kostenverteilung in Sonderfällen

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